Verenas Steckbrief

14.03.2017

 

Vielleicht hast Du mich am 11. Februar oder am 4. März 2017 schon im  Migroszentrum Stäfa kennengelernt, als ich mit den Stromspardetektiven im Einsatz war? 

 

Für mehr als einen kurzen Schwatz wird es aber wohl kaum gereicht haben, ich wollte ja fleissig Schoggi-Vreneli verteilen! Deshalb erzähle ich Dir einfach an dieser Stelle etwas mehr aus meinem Leben.
 
MEIN STECKBRIEF
 
Name: Heilige Verena, seit Neustem auch Stromsparvreneli

Leben: * um 260 n. Chr. in Theben; † um 320 in Zurzach
Geburts- bzw. Gedenktag: 1. September
Beruf: Schutzheilige, früher auch: Einsiedlerin, Heilerin, Kindbringerin
Attribute: Kamm und Krug
Haar-/Augenfarbe: Ach, das ist alles so lange her! Aber vermutlich braun, ich stamme ja aus Ägypten.

 

WARUM ICH DABEI BIN
 

„Ich freue mich riesig, beim ‚Stromsparvreneli’ als Namensgeberin an vorderster Front mitzumischen! Seit kurzem stecke ich meine ganze Energie ins Stromsparen und hoffe, auch auf diesem Gebiet Wunder wirken zu können : ) Ich bin überzeugt: Bewusster Stromgenuss ist der richtige Weg in eine nachhaltige Zukunft für uns alle!“

MEIN LEBEN

Geboren bin ich in Theben, Ägypten. Leider verlor ich schon früh meine Eltern, beide hochangesehene Mitglieder der dortigen Christengemeinschaft. Obwohl Vollwaise, liess ich mich nicht entmutigen, vertraute auf Gott und folgte schon in jungen Jahren meinem eigenen Kopf (dabei war es natürlich von Vorteil, dass ich aus gutem Hause stammte und finanziell unabhängig war : -)

Voller Abenteuerlust schloss ich mich der Thebäischen Legion unter der Leitung meines Cousins Mauritius an. Auch mein Verlobter, Viktor, war einer der Legionäre. Wir zogen nach Mailand, wo ich mich für eine Weile niederliess, während die Legion über die Alpen weiterzog. Dann jedoch erfuhr ich vom Märtyrertod der Thebäer und meines Cousins Mauritius und verliess Mailand, um über die Alpen an den Ort des Geschehens zu ziehen.

In Acaunum (St-Maurice) wurde ich wie zuvor schon in Mailand von Kranken aufgesucht. Ja, und dann wurde es plötzlich brenzlig: Der römischen Statthalter Hirtacus verhaftete mich, als bekennender Christin drohte mir die Todesstrafe. Ich entging dieser Strafe nur, weil Hirtacus kurz darauf erkrankte, und ich ihn heilen konnte.

 

 

Aufgrund von Hirtacus' Bedingung, ich müsse weiter ziehen, begab ich mich daraufhin nach Solothurn, wo inzwischen auch mein Verlobter Viktor den Märtyrertod erlitten hatte. Ein schwerer Schicksalsschlag! Über zehn Jahre hauste ich als Einsiedlerin in der später nach mir benannten Verenaschlucht bei Solothurn, versuchte meinem Leben Sinn zu geben, betete und heilte Kranke.

Dann zog es mich weiter... Auf einem Mühlstein fuhr ich den Fluss Aare hinunter und legte einen Zwischenhalt auf einer Insel im Rhein in der Nähe des heutigen Koblenz ein, wo ich durch eine Segnung die vielen Schlangen ins Wasser trieb und durch mein Gebet vielen Kranken Heilung schenkte.
 

Später ging ich ins nahe gelegene römische Kastell Tenedo (Bad Zurzach) und wurde Hausgehilfin des Priesters. Mit Krug und Kamm ging ich jeden Tag vor die Stadtmauer und wusch damit die Aussätzigen... Bis heute bleibt mein Name eng verknüpft mit Wasser bzw. Heilquellen wie etwa dem Verenenbrünnlein in Zurzach oder dem Wannenbrünneli in Stäfa (obwohl historisch nicht gesichert ist, dass je dort war, das bleibt mein kleines Geheimnis...). 

Dass ich in Zurzach Aussätzige pflegte, gefiel natürlich nicht allen Bürgern und es kam, wie es kommen musste: Ich wurde verleumdet. Zum Glück fügte sich erneut auf wundersame Weise alles zum Besten! Als ich nämlich beschuldigt wurde, des Priesters Wein und Brot unrechtmässig zu den Armen zu tragen, verwandelte sich der Wein in Wasser. Ein andermal sollte ich den Ring des Priesters während der Fastenzeit für ihn aufbewahren. Ein missgünstiger Knecht stahl diesen, warf ihn in den Rhein und bezichtigte mich des Diebstahls. Und wieder erhielt ich Hilfe, denn ein Fischer brachte dem Priester einen grossen Fisch zum Geschenk und als ich diesen zerlegte, fand ich den Ring wieder!

In meinem Leben haben sich Momente der stillen Einkehr immer wieder mit Phasen der tatkräftigen Hilfe für Arme und Kranke abgewechselt. Ich habe mich nie um Rang und Namen derjenigen geschert, die meine Hilfe suchten. Ich pflegte sie alle mit heilsamem Wasser, stärkte sie mit Brot und Wein.

Trotz oder vielleicht gerade deswegen wurde ich ab dem 9. Jahrhundert zum Ziel hochadliger Pilger aus königlichen und herzoglichen Dynastien, die sich von mir als "Zurzacher Heiligen" Fürsprache für männlichen Nachwuchs erhofften, damit sie ihre Herrschaft fortführen konnten. Den Grundstein zu meinem Ruhm bzw. zum Verenen-Kult legte wohl die Legende von Hatto, Abt des Klosters Reichenau (888-913). Im 13. und 14. Jahrhundert schliesslich wurde ich sogar die bevorzugte Schutzheilige des Hauses Habsburg. 


Und heute?

 

Ich find's toll, dass ich mit dem Stromsparvreneli wieder eine heraufordernde Aufgabe anpacken kann. Offen gestanden, habe ich mich schon ein bisschen verstaubt gefühlt, denn eine ganze Weile hat sich niemand gross für mich interessiert... Umso mehr interessiere ich mich jetzt fürs Stromsparen!

 Verena und die Stromspardetektive - Einsatz in der Migros Stäfa

Buch-Tipp: Walter Bühlmann: Mit Kamm und Krug. Eine Entdeckungsreise zur Heiligen Verena von Zurzach. ISBN 978-3-7252-0868-5. Vgl. zudem Quelle1 und Quelle 2.

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